Beim Brand vor drei Jahren sorgte unsere Brandfrüherkennung dafür, dass wir bereits nach sechs Stunden den Betrieb wieder aufnehmen konnten. Nun investieren wir weitere 740.000 Euro in den Ausbau des Brandschutzes am Standort in Reichenfels. Auch die lokale Feuerwehr profitiert.
Mit den Bauarbeiten für das neue Löschsystem wurde bereits im Februar begonnen. Es umfasst einen 450.000 Liter fassenden Löschwasserbehälter, eine unterirdische Zuleitung für insgesamt 1.000 Sprinkler, einen Pumpcontainer inklusive Pumpe mit Dieselaggregat und eine Ventilstation, die das Wasser im Ernstfall verteilt. Im Alarmfall fällt der Druck im Rohrnetz ab und durch die Druckschalter startet die Diesel-Pumpe automatisch. Beim Öffnen der Alarmventilstation läutet die Alarmglocke. Anschließend verständigt das System automatisch die Feuerwehr. Thomas Ebner, Vertriebsleiter von der für die Planung, Projektierung und Umsetzung zuständigen Firma Siemens: „Mit der automatischen Brandmeldeanlage befindet sich das Unternehmen sehr weit unten in der Branderkennungskurve.“ Soll heißen, dass Brände extrem früh erkannt werden. Die Arbeiten am Brandschutzsystem sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nach der Fertigstellung wird auch die Feuerwehr in Reichenfels profitieren. Johann Alfred Weinberger: „Von den 450.000 Litern Wasser im Löschwasserbehälter stellen wir 150.000 Liter unserer Reichenfelser Feuerwehr für Löscheinsätze in der Nähe unseres Firmengeländes zur Verfügung.“








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